inklusion

Inklusion - Brücke zur Teilhabe

“Inklusion bedeutet allgemein die Einbeziehung von Teilen in und zu einem Ganzen. Zunehmend verstehen wir diesen Begriff auch als ein Konzept des menschlichen Zusammenlebens: Inklusion bedeutet hier, die Teilhabe von Einzelnen an einer Gemeinschaft zu ermöglichen sowie die Barrieren für eine solche Teilhabe zu erkennen und aktiv zu beseitigen.

Je unterschiedlicher und vielfältiger die Menschen einer Gruppe sind, desto mehr kann die Gemeinschaft und jeder einzelne in ihr profitieren. Inklusion bedeutet daher vor allem, die in einer Gemeinschaft vorhandenen Formen von Vielfalt zu erkennen, wertzuschätzen und zu nutzen.

Inklusion ist kein Ergebnis, sondern ein Prozess. Inklusion ist eine Leitidee, an der wir uns konsequent orientieren und an die wir uns kontinuierlich annähern, selbst wenn wir sie nie vollständig erfüllen können.” (Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Kommunaler Index für Inklusion - Arbeitsbuch, Bonn, 2010, S. 2-3)

Die Vereinten Nationen haben mit der “UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen” einen rechtlichen Rahmen gesetzt, der auch für die und in der Bundesrepublik Deutschland gilt. Infolge dessen wird zum Beispiel die inklusive Beschulung zum individuellen Recht.

Es geht gar nicht mehr darum, ob man eine inklusive Gesellschaft haben möchte oder nicht, es geht darum, wie wir diese gestalten.

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v.l. Klaus Hebborn, Bürgermeister Frank Meyer, Stellv. Vorsitzender der SPD Krefeld, Gisela Lücke-Deckert, Dr. Thomas Delschen, Ulrike Lubek, Norbert Killewald und Bernd Scheelen MdB, Vorsitzender der SPD KrefeldEs ist normal, verschieden zu sein!

„Glückwunsch zu dieser Initiative“ äußerte der Vorsitzende der Lebenshilfe Krefeld e.V., Dr. Thomas Delschen, zum Thema des SPD-Parteitags am 17. September. Der für Gäste offene Parteitag setzte sich mit dem Thema Inklusion auseinander, und zahlreiche Vertreter vor allem von Schulen waren der Einladung gefolgt.

Der vom SPD-Vorstand erarbeitete Leitantrag „Es ist normal, verschieden zu sein. Wir wollen die inklusive Stadt! Inklusion - Brücke zur Teilhabe“ diente als Diskussionsgrundlage; fünf Expertinnen und Experten beleuchteten einige der zahlreichen Aspekte der Thematik.
(Hier der Beschlusstext)

Das 2006 beschlossene UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde auch in Deutschland ratifiziert und garantiert die gleichberechtigte umfassende Teilhabe aller Menschen, mit und ohne Behinderung, am gesellschaftlichen Leben. Das Übereinkommen hat Gesetzes-Charakter, deshalb heißt es auch im Antrag der SPD Krefeld: „Es geht gar nicht mehr darum, ob man eine inklusive Gesellschaft haben möchte oder nicht, es geht darum, wie wir diese gestalten.“

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SPD beschäftigt sich mit dem Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung.

Wie lange wird es noch Förderschulen in Krefeld geben? Ausgehend von der 2006 beschlossenen UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die auch von der Bundesrepublik unterschrieben wurde, verpflichten sich die Unterzeichner, ein Schulsystem zu errichten, in dem der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung der Regelfall ist. Mit dem pädagogischen Thema Inklusion beschäftigte sich die Krefelder SPD auf einem offenen Sonderparteitag.

Der vom SPD-Vorstand erarbeitete Leitantrag „Es ist normal, verschieden zu sein. Wir wollen die inklusive Stadt! Inklusion - Brücke zur Teilhabe“ diente als Diskussionsgrundlage. Fünf Expertinnen und Experten beleuchteten einige der zahlreichen Aspekte der Thematik.

Norbert Killewald, Landesbehindertenbeauftragter NRW, erläuterte, dass in Krefeld von den rund 1390 Kindern und Jugendlichen mit jetzt festgestelltem Förderbedarf nur 270 eine Regelschule besucht – alle aber haben nun einen Rechtsanspruch auf den Besuch einer „normalen“ Regelschule! Was dies für die Stadt Krefeld und für die einzelnen Schulen bedeutet, lässt sich vor allem finanziell noch nicht genau beziffern.

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Mit einem Bekenntnis zur „Inklusion“, also zur gemeinsamen Bildung von Behinderten und Nicht-Behinderten in den Schulen, hat die Krefelder SPD einen Sonderparteitag zu dem Thema beendet.

Die Delegierten haben bei vier Enthaltungen einen Leitantrag unter dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein. Wir wollen die inklusive Stadt!“ verabschiedet. Vom Land NRW fordert die SPD eine Weiterentwicklung der Lehrer-Ausbildung mit deutlich sonderpädagogischen Inhalten, verbindliche schulrechtliche Regelungen, Rechtssicherheit für Schulen und Kommunen und dass die Personalverantwortung für ein inklusives Schulsystem vom Land bezahlt wird.

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