Politik heißt für mich: die Lebensumstände der Menschen positiv zu gestalten.

Seitdem ich in den Deutschen Bundestag 1994 gewählt wurde, beschäftige ich mich intensiv mit Finanz- und Kommunalpolitik. Als kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion setzte ich mich für die Stärkung von Städten und Gemeinden ein. Kommunen müssen leisten können, was die Bürger von ihnen erwarten. Besonders für das südliche Krefeld, Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich und Jüchen arbeite ich im Deutschen Bundestag.

Entscheidend helfen mir meine kommunalpolitischen Mandate als Ratsmitglied, seit 1979, und ehrenamtlicher Bürgermeister (von 1994 bis 2009), die ich parallel zum Bundestagsmandat ausübe, um den Kontakt zur kommunalen Basis zu erhalten. Die Lebensumstände der Menschen positiv zu gestalten habe ich mir zum Ziel gesetzt. Der Kontakt zu den Bürgern und das persönliche Gespräch mit ihnen sind für mich und meine politische Arbeit unentbehrlich.




"Große Chance, den Horizont zu erweitern" PDF Drucken E-Mail
Deutscher Bundestag   
Freitag, den 18. März 2011

Wer weiß schon, dass ein Ungar das Streichholz erfunden hat und SKYPE eine Erfindung aus Estland ist? Durch das Internationale Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages (IPS) erfährt dies nun so mancher Abgeordneter. Am Donnerstag, 17. März 2011, wurden jetzt die neuen IPSler von der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau (Die Linke), offiziell begrüßt. Im Hörsal der Freien Universität Berlin hieß sie 115 junge Menschen aus 27 verschiedenen Ländern willkommen. Vor genau 25 Jahren startete das Stipendienprogramm mit elf Teilnehmern, die damals alle aus den USA kamen. "Damals hatte der Bundestag noch seinen Sitz in Bonn und die Welt war noch in einen Ost- und einen Westblock geteilt", blickte Pau zurück. "Inzwischen haben 1.600 junge Leute an diesem einzigartigen Angebot teilgenommen." Sie kommen den USA, aus Mittel-, Süd-, Südosteuropa, Frankreich und Israel.

"Die große Überschrift lautet Demokratie"

In den nächsten fünf Monaten werden die internationalen Hochschulabsolventen die Arbeitsweise des Bundestages kennenlernen - "nicht zuschauend, sondern aktiv", betonte Pau. Sie werden in einem Abgeordnetenbüro mitarbeiten, Wahlkreisarbeit kennenlernen und an Veranstaltungen und Seminaren teilnehmen.
"Die große Überschrift über Ihrem Stipendienprogramm lautet Demokratie", fasste die Vizepräsidentin zusammen und riet: "Seien Sie auch Botschafter Ihres Landes und seien Sie neugierig auf die anderen."

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»Das ist hier was für Macher« PDF Drucken E-Mail
Sandra Schmid - Das Parlament   
Montag, den 22. Februar 2010

ORTSTERMIN: BEI ZWEI ABGEORDNETEN-MITARBEITERN

Wenn Thomas Wierer zur Arbeit kommt, dann warten auf ihn jeden Morgen rund 100 bis 150 E-Mails, ein dicker Stapel Post sowie mehrere Presseschauen. Bevor sein Chef, der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Schindler, das Büro betritt, gilt es, das alles zu sichten und zu ordnen, kurz: das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. "Chaosbekämpfung", nennt Wierer das scherzhaft. Es ist durchaus ernst gemeint: Tatsächlich hat der 46-Jährige, der zusammen mit einer Kollegin seit mehr als 15 Jahren das Büro Schindlers leitet, unterschiedlichste Aufgaben: "Das Organisatorische ist nicht vom Inhaltlichen zu trennen", sagt Wierer, der sich 1993 auf Empfehlung eines Freundes hin für die CDU/CSU-Fraktion entschieden hatte, bevor er dann im Jahr darauf zu Schindler wechselte.

Der Takt des Parlaments bestimmt insbesondere in Sitzungswochen Wierers Arbeitstag: Plenar-, Ausschuss- und Arbeitsgruppen-Sitzungen müssen vorbereitet werden, zu denen er seinen Chef genauso begleitet wie zu Hintergrundgesprächen mit Interessenvertretern. Dazwischen schreibt er Pressemitteilungen, beantwortet Bürgeranfragen oder betreut Besuchergruppen aus dem Wahlkreis. Ein beachtliches Arbeitspensum: Häufig sind es Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tage, die Mitarbeiter eines Abgeordnetenbüros absolvieren. Und trotzdem hat Wierer, der als früherer Offizier Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr studiert hat, meist nur in den sitzungsfreien Wochen die Chance, Liegengebliebenes aufzuarbeiten.

Wissenschaftlicher Referent und Büroleiter, ein geschickter Netzwerker und noch dazu fit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsarbeit - die Tätigkeit in einem Abgeordnetenbüro erfordert echte Alleskönner: "Wir sehen uns als Allrounder", bestätigt Wierer.

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PPP / CBYX - A ‘real life’ second home PDF Drucken E-Mail
Svenja Mayer   
Freitag, den 20. November 2009
Svenja Mayer ist Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP). Seit dem Sommer lebt sie bei ihren Gasteltern, Mr. und Mrs. Dillon, in Syracuse im Staat New York. In ihrer Freizeit schreibt sie für die Schülerzeitung der Nottingham High School:

Every year, thousands of exchange students from Germany go abroad to America with an organization studying and experiencing a different country.

Organizations like CBYX (special scholarship-program between Germany and the US) or different organizations like ASF, Experiment, YFU etc. give students the opportunity and support to do an exchange year.

CBYX (Congress Bundestag Youth Exchange) is a good opportunity for a German or American exchange student to go abroad with a scholarship. It is a scholarship program between the German government and the American Congress. After arriving in a foreign Country, the exhange student needs to settle down and get to know their host family. Normally, they are staying with the same family for the entire school year.

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Krefelder Abiturient im Parlament PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 16. Juni 2009

Justus Seeger, Krefelder Abiturient, mit Bernd Scheelen im ParlamentBernd Scheelen hat den Krefelder Abiturienten der Maria-Montessori Gesamtschule Justus Seeger nach Berlin eingeladen.

Das aktive Mitglied der Jusos nahm vom 13. bis 16. Juni an „Jugend und Parlament“ im Deutschen Bundestag teil.

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Internationales Parlaments-Stipendium des Bundestages - IPS PDF Drucken E-Mail

Maryna Karavaya aus Belarus mit Bernd Scheelen. Sie ist die IPS-Stipendiatin 2009.

Der Deutsche Bundestag gibt zusammen mit den drei Berliner Universitäten etwa 115 qualifizierten, politisch interessierten jungen Menschen aus 25 Ländern Gelegenheit, politische Entscheidungsprozesse kennen zu lernen und praktische Erfahrungen im Bereich der parlamentarischen Arbeit zu sammeln.

Ziel des Programms ist es, die Beziehungen Deutschlands mit den teilnehmenden Ländern zu fördern und zu festigen. Das Internationale Parlaments-Stipendium (IPS) ist eine langfristige Investition in die Festigung demokratischer Werte und Toleranz sowie in die Förderung kultureller Vielfalt und friedlichen Zusammenlebens in Europa. Darüber hinaus fördert das Programm die Verständigung und Kooperation zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterschiedlicher Kulturen.

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Eine Sitzungswoche in Berlin PDF Drucken E-Mail

oder wie sieht meine Arbeit als Abgeordneter aus...

Der Bundestag tagt nicht jede Woche. Abgesehen von der Sommerpause wird etwa 2 Wochen pro Monat in Berlin getagt und 2 Wochen im Monat bleiben für den Wahlkreis.

Wie sieht eigentlich so eine Sitzungswoche eines Abgeordneten aus?

Montags reise ich mittags nach Berlin. Um 17.00 Uhr trifft sich der Fraktionsvorstand und bereitet die Sitzunsgwoche und die Fraktionssitzung vor. Danach gehe ich meist noch zum Leitungskreis der Seeheimer, der sich zur Abstimmung politischer Detailfragen trifft.

Dienstags geht es morgens um 8.00 Uhr mit einer Koordinierungsrunde zu Innenpolitischen Fragen beim zuständigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden los.

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